Warum "Bugs" auch für Programmierer wichtig sind

Veröffentlicht auf 12. Oktober 2008

Das meist unterschätzte Element eines Computerprogramms ist der "Bug".
Jeder Programmierer hasst diese Kreatur aus den Untiefen seines Programms. Ein Grund dafür, weshalb "Tester" und Programmierer in einem ständigen Clinch liegen.

Der Tester scheint dem Programmierer überlegen, indem er einen Bug findet, der Programmierer scheint zu verlieren, weil sein Code nicht einwandfrei war.

Meiner Meinung nach ist diese Ansicht völlig falsch! Bugs sind ein wesentlicher Bestandteil der Arbeit eines guten Programmierers, auch wenn sie die Performanz der Codeerstellung eventuell deutlich vermindern.
Die Bearbeitung von Bugs ist dringend notwendig, um tiefer in ein Projekt einzusteigen und die Zusammenhänge zu verstehen. Ganz besonders, wenn es sich um einen bereits vorhandenen Code eines anderen Programmieres handelt! Je mehr man sich mit Bugs beschäftigt, umso besser begreift man den Programmfluß.

Ein guter Programmierer sollte diesen Vorteil für seine Arbeit nutzen und sich zum Ziel erklären, seinen Code zu verbessern. Jeder neu zugewiesener Bug hilft ihm nur dabei! Also lassen wir doch den Testern ihren Spaß ...

Was halten Sie von dieser Sichtweise? Sagen Sie uns Ihre Meinung dazu!

Geschrieben von Robert Bullinger

Veröffentlicht in #Defects

Kommentiere diesen Post