Business Intelligence Projekte

Veröffentlicht auf 21. Juli 2009

Bernhard Schloss hat heute seine Serie über Business Intelligence abgeschlossen.
Er berichtet darin allgemein über seine Projekterfahrungen.

Im ersten Teil erläutert er, was überhaupt "BI" ist.
Im zweiten Teil erläutert er das Problem mit unklaren und schwammigen Anforderungen der Projektinitiatoren.
Im dritten Teil befasst er sich mit der fahrlässigen Verwendung der Daten im Management.
Der vierte Teil erläutert die Rolle einer guten Datenbasis, die Ansprüche an deren Qualität und der fragwürdige Sinn mancher Kennzahlen.
Im fünften und letzten Teil gibt er Ratschläge für erfolgreiche BI-Projekte und verlinkt interessante Beiträge der Computerwoche.

Links zu den Beiträgen der Reihe:
1. Business Intelligence
http://www.bernhardschloss.de/blog/?p=673
2 Das Anforderungsdilemma
http://www.bernhardschloss.de/blog/?p=681
3 die Unternehmensleitung
http://www.bernhardschloss.de/blog/?p=684
4 Datenqualität & Datenbereitstellung
http://www.bernhardschloss.de/blog/?p=687
5 Erfolgreiche BI-Projekte
http://www.bernhardschloss.de/blog/?p=690

Die Frage bleibt, handelt es sich hier nur um eine Ausnahme oder sogar den Regelfall!?
Hat BI trotzdem noch einen Nutzen in betroffenen Firmen?
Oder ist es vielleicht sogar gefährlich Entscheidungen aufgrund von mangelhaften Daten zu fällen?

Mit Excel konnte der Bereichsleiter umgehen, mit SAP nicht unbedingt.
Excel lieferte "plausible" Daten, SAP anscheinend nicht.
Die Excel-Daten sind zwar "angepasst", aber wahrscheinlich bei der Auswertung bereits wieder veraltet.
Die SAP-Daten sind zwar "original" und aktueller, aber die Datenqualität ist meist aufgrund mangelnder Wartung miserabel.
Es sollten Entscheidungen aufgrund von praxisnahen Daten gefällt werden, aber auf welcher Basis wird eigentlich entschieden?

Ich persönlich musste immer wieder schmunzeln beim Lesen der Serie, es war schön zu sehen, dass andere Menschen an den selben "Herausforderungen" eines BI-Projektes arbeiten.
Nicht, dass ich die Situation gut heißen würde, aber geteiltes Leid ist nun mal halbes Leid.

Mehr zum Thema liefert ein Interview der Computerwoche mit Ronald Bachmann und Guido Kemper über CIOs in der BI-Falle: http://www.computerwoche.de/knowledge_center/business_intelligence/1900831/


Buchtipp:

 

Business Intelligence
Titel: Raus aus der BI-Falle . Wie Business Intelligence zum Erfolg wird.
Autoren: Ronald Bachmann, Guido Kemper
Verlag: Mitp-Verlag
Ein Buch zu Herausforderungen von Business Intelligence Projekten.

 

Geschrieben von Robert Bullinger

Veröffentlicht in #Business Intelligence

Kommentiere diesen Post

Christian Langmayr 07/22/2009 08:34

Interessanter Beitrag, ich denke viele Unternehmen könnten mehr aus den vorhandenen Daten machen, wenn es einen Weg für Sie gäbe diese Informationen den Mitarbeitern einfach und schnell zur Verfügung zu stellen.Gott sei dank gibt es zwischen Excel und SAP noch einen breiten Markt mit anderen BI Werkzeugen, für alle Ansprüche.GrüsseChristian LangmayrMarketingleiter MicroStrategy Deutschland

Robert Bullinger 07/22/2009 10:37


Hallo Herr Langmayr,

da haben Sie natürlich Recht, die Reporting Suite Ihrer Firma findet dort bestimmt auch ihren berechtigten Platz. Aber die Frage bleibt, warum man ein BI Project startet, dann aber nicht konsequent
durchführt und auf einer unsicheren Basis weiterarbeitet und Entscheidungen trifft.
Das passende Werkzeug ist nur ein Teil des Ganzen.