In-Step von microTOOL

Veröffentlicht auf 6. April 2009

Typische Probleme in Softwareentwicklungsprojekten sind abteilungsweit unterschiedlich durchgeführte Prozesse, eine uneinheitliche Datenbasis, eine Vielzahl von unterschiedlichen Werkzeugen, zu viel oder zu wenig oder zu verteilte und unverständliche Dokumentation, ...
All dies stört bei der täglichen Arbeit und verhindert eine klare Sicht auf den aktuellen Status des Projekts. Als Folge scheitern viele Projekte in Folge von unzureichender Organisation und Management an der unproduktiven Mehrarbeit.

Um diese Probleme zu umgehen bieten sich verschiedene Werkzeuge an, die nicht nur eine Sicht auf die Softwareentwicklung haben, sondern den Lebenszyklus als Ganzes sehen. Eines dieser Tools ist In-Step von mircroTOOL.

In-Step nennt sich selbst ein prozessbasiertes Werkzeug für die System-, Produkt-, und Softwareentwicklung und bietet eine Projektinfrastruktur für effizienteres Arbeiten im Team an.

Es unterstützt folgende Kernbereiche:

  • Anforderungsmanagement
  • Änderungsmanagement
  • Projektmanagement
  • Risikomanagement
  • Qualitätsmanagement
  • Prozessmanagement
  • Konfigurationsmanagement


Das Anforderungsmanagement von In-Step bietet eine strukturierte, formularbasierte oder grafische (UML, BPMN) Erfassung von Anforderungen.
Die Anforderungen dienen dem Projekt als Grundlage, unter anderem für die weitere Planung von Ressourcen, Aufgaben, Terminen und Kosten oder die Testfallerstellung.
Durch das Prinzip der Traceability wird eine Verknüpfung der Anforderungen untereinander und zu anderen Bereichen des Lebenszyklus ermöglicht, so können zum Beispiel Fehler in Regressionstests direkt zurückverfolgt werden.
Insgesamt kann man werkzeuggestützt relativ einfach stets den Überblick über die Menge der Anforderungen, den Ursprung einer Anforderung, den Status, Fortschritt und das weitere Vorgehen behalten.
Über das Requirements Interchange Format (RIF) können die Anforderungen mit anderen Tools ausgetauscht oder aus MS Word und Excel Vorlagen importiert bzw. wieder exportiert werden.

Mit dem Bereich des Änderungsmanagement können zu einem späteren Zeitpunkt neue Themen, wie zum Beispiel Anforderungen eingebracht, per Impact-Analyse bewertet, der Aufwand und die Kosten abgeschätzt und ggf. die Themen weiter bearbeitet werden. Ebenso ist damit natürlich ein ausführliches Fehlermanagement möglich. Beide Bereiche bleiben dabei aber individuell auswertbar.

Durch die direkten Rückmeldung von aktuellen Aufgaben (ToDo-Listen der Mitarbeiter), Ressourcenverbrauch (Zeiterfassung), Produktstatus (Arbeitspakete) und nötigen Änderungen aus allen Bereichen, kann das Projektmanagement stets auf tagesaktuelle Daten zurückgreifen, die Auswirkungen bestimmen und somit gezielt reagieren.
Für ein Reporting kann man auf die gesamte Datenmenge zugreifen und durch Templates können individuelle Dokumente (MS Word, Excel, ...) erstellt werden.
Als Teil des Projektmanagements ist das Risikomanagement gedacht. Durch definierte Kontrollmechanismen können erfasste Risiken ganz einfach überwacht und so gegebenenfalls rechtzeitig gegen gesteuert werden.
Alle Prozesse rund um das Projekt sind dabei individuell anpassbar, verschiedene Modelle wie das V-Modell XT, SPICE, CMMI, SCRUM oder PRINCE2 werden von Haus aus unterstützt.
Für größere Unternehmen ist auch eine projektübergreifende Planung, Verwaltung und ein entsprechendes Reporting möglich.

In-Step unterstützt gezielt Maßnahmen für das Qualitätsmanagement, z.B. durch die Definition von Workflows, die regelmäßige Reviews etc. vorsehen. So können zum Beispiel Freigabemechanismen eingebaut oder prüfungsrelevante Dokumente einfach verwaltet werden. Durch die zentrale, ganzheitliche Verknüpfung aller Objekte untereinander sind des Weiteren individuelle Auswertungen und eine durchgehende Nachverfolgbarkeit und Nachprüfbarkeit gegeben.

Erst durch ein gutes Prozessmanagement können Projekte effizienter werden! In-Step bietet hierfür alle Voraussetzungen, um sich seine eigenen Prozesse zu definieren, eigene Best Practices einzubinden und diese zu etablieren. Mitarbeitern wird durch die Werkzeugunterstützung die prozessbasierte Arbeit erleichtert und Manager können sich auf eine Optimierung Ihrer Prozesse konzentrieren anstatt auf deren Einhaltung.

Alle Produkte und Ergebnisse unterliegen dabei einem ständigen Konfigurationsmanagement. Nur so ist es möglich, dass Zusammenhänge und Unterschiede sichtbar werden und z.B. anhand von Baselines auf frühere Versionen zurückgegriffen werden kann.

Weitere Informationen rund um In-Step gibt es unter folgenden Adressen:
http://www.microtool.de/instep/de/index.asp
http://www.microtool.de/blog/
 

Geschrieben von Robert Bullinger

Veröffentlicht in #PM Tools

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Werner Reichenbach 10/29/2009 10:20


Als webbasierte Alternative kenne ich http://www.projektron.de. Einfach mal anschauen.


Robert Bullinger 10/29/2009 10:21


Danke für den Hinweis!